Hinterachs Mutter lose

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paule1947
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Hinterachs Mutter lose

Beitrag von paule1947 »

Meine Hexe 250 GT zog 2012 bei mir ein.
Grün & gebraucht, nach den ersten Kilometern stellten sich
doch einige Mängel ein die unbedingt behoben werden mussten.
Mit den Jahren kam dann so einiges zusammen.
2024 ging ein Stehbolzen am Zylinderkopf für den Auspuff durch Rostfraß hinüber.
2025 dann den Motor bei 60.000 km ausgebaut und den alten Zylinder +Kolben gegen mein Ersatz ausgetauscht.
Der Ersatz wurde vor Jahren schon auf Maß für den neuen Kolben+Ringe geschliffen und gehont. Aus und Einbau ging einigermaßen ohne große Probleme von der Hand.
Nach den ersten Kilometern mit dem (neuen Motor) dachte ich meine Benzinanzeige sei defekt. Der Zeiger bewegte sich nach dem Volltanken und meiner Standard Fahrstrecke von 188 km nur sehr zögerlich.
Genau 4,9 Liter konnte ich nachtanken! Ergibt einen Verbrauch von 2,6 L/100 km. :D
Vor dem Umbau verbrauchte ich für die gleiche Strecke gut 8-9 Liter. :roll:
Bei meiner letzten Fahrt von Husum > Kiel und später zurück geriet ich in einen Starkregen mit orkanartigen Böen.
Meine Hexe „eierte“ durch die vom LKW ausgefahrenen Längsrillen und wollte keinen sauberen Strich in den nassen Kurven fahren.
Anmerkung: Neue Reifen, neuer TÜV ect.pp
Zuerst dachte ich auch an Luftverlust an einem oder beide Reifen.
Als es später wieder trockener wurde besserte sich das Verhalten wieder etwas.
Am nächsten Tag untersuchte ich beide Räder auf Luftdruck und Spiel.
Am Hinterrad konnte ich ein erhebliches axial Spiel erfühlen und hören.
Auspuff runter und siehe, die Achsmutter hatte sich gelöst und das Rad entwickelte so sein Eigenleben.
Da ich alles 2025 selber eingebaut hatte konnte also kein Montagefehler vorliegen.
Der Achse mit allen Distanzstücken und der Mutter hatte ich ausser Reinigung und fetten nie mehr Aufmerksamkeit geschenkt.
Jetzt jedoch mal näher angeschaut: meine Achsmutter hatte keine Selbstsicherung , war aus Stahl und das Gewinde sah schon merkwürdig gestresst aus.
Auf der Suche nach passendem Ersatz bei diversen Anbietern zwischen 6.00-8,50 € stieß ich dann
bei Paul Löblich auf seine TITAN Bundmutter mit Selbstsicherung.
Diese habe ich nun bestellt und wird bald verbaut werden.
Die wird mich auf jeden Fall überleben und geht in die ERBMASSE ein. ;)
LG
siegfried
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Als ich das Licht der Welt erblickte, war es NICHT das Licht der Welt sondern das einer Petroleum Funzel... :roll:
erwilud
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Re: Hinterachs Mutter lose

Beitrag von erwilud »

Hallo Siegfried :D
Bist du dir sicher das die Mutter aus Titan ist?
Wäre völlig anormal weil Titan bei weitem nicht die Festigkeit von Stahl hat (nur ca. 50%)
Titan hat ganz klare Vorteile (Gewicht, Rostresistenz ecetera) aber für den Zweck einer Radmutter nicht.
Wenn du wirklich eine Radmutter aus Titan bekommst würde ich diese niemals mit 125 Nm anziehen.
Gruß
Erwin
Holly125
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Re: Hinterachs Mutter lose

Beitrag von Holly125 »

Hallo zusammen 🙋.

AlöTech empfiehlt auf seiner Website 100-110Nm.
Desweiteren soll sie zu 100% Titan sein.

LG Jürgen
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paule1947
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Re: Hinterachs Mutter lose

Beitrag von paule1947 »

Moin zusammen,
sowie es Jürgen schreibt:
100% Titan und 100 Nm Anzugsmoment.

Paul Löblich wird nicht auf seiner Website die Unwahrheit behaupten.
Ich werde die Mutter "testen" und berichten.
Für mich macht das Ding mehr Sinn als die Stahldinger die doch da unten "verrotten".
Link zur Beschreibung
https://alodesign.eu/produkt/titanbundm ... 305me5003/
LG
siegfried
Als ich das Licht der Welt erblickte, war es NICHT das Licht der Welt sondern das einer Petroleum Funzel... :roll:
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