Umbau der Schwingenlagerung auf Nadellager
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Re: Umbau der Schwingenlagerung auf Nadellager
Ich hätte noch eine komplett umgebaute Schwinge bei mir rumliegen, neue Nadellager, neue Buchsen und neue Plastikhülsen. Alles mit reichlich Fett gefüllt. Falls Interesse besteht, bitte melden.
Gruß
Adrian
Adrian
Re: Umbau der Schwingenlagerung auf Nadellager
Ich stelle den "Baufortschritt" mal Zug um Zug ein. Hier ein Schwingensatz unbearbeitet und entrostet (soweit man das überhaupt kann).
Das 2te. Foto zeigt den Zustand nach Grundierung und vorläufiger Lackierung.
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Re: Umbau der Schwingenlagerung auf Nadellager
Moin zusammen. Hier mal ein kleiner Fortschrittsbericht - außerhalb des eigentlichen Themas Nadellager.
Nachdem ich hier jetzt Stunden damit verbracht habe, den Motorblock wieder an die Schwinge zu montieren, schildere ich nun meine Erfahrungen:
Das Schlimmste an der ganzen Schwingenmontage ist die Verbindung des Motorblocks an die am Rahmen montierte Schwinge und vor allem die Passung der Distanzhülse durch den Silentblock. Die Distanzhülse hat genau! die Länge des Abstandes zwischen den beiden Aufnahmen an der Motorschwinge. Das bedeutet, dass man den Motorblock mit seinen Aufnahmen genau rechtwinklig zu der Schwinge bzw. der genannten Distanzhülse bringen muss, um dann die Schraube durch die Führungen stecken kann. Das Problem kann man an dem Foto ganz gut erkennen. Passt die rechte Aufnahme, dann passt es links nicht. Und umgekehrt. Ich denke die Distanzhülse sitzt unter etwas Druck zwischen den Schwingenlagern im Motorblock.
Soviel zum Grundproblem.
Nachdem ich hier jetzt Stunden damit verbracht habe, den Motorblock wieder an die Schwinge zu montieren, schildere ich nun meine Erfahrungen:
Das Schlimmste an der ganzen Schwingenmontage ist die Verbindung des Motorblocks an die am Rahmen montierte Schwinge und vor allem die Passung der Distanzhülse durch den Silentblock. Die Distanzhülse hat genau! die Länge des Abstandes zwischen den beiden Aufnahmen an der Motorschwinge. Das bedeutet, dass man den Motorblock mit seinen Aufnahmen genau rechtwinklig zu der Schwinge bzw. der genannten Distanzhülse bringen muss, um dann die Schraube durch die Führungen stecken kann. Das Problem kann man an dem Foto ganz gut erkennen. Passt die rechte Aufnahme, dann passt es links nicht. Und umgekehrt. Ich denke die Distanzhülse sitzt unter etwas Druck zwischen den Schwingenlagern im Motorblock.
Soviel zum Grundproblem.
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Re: Umbau der Schwingenlagerung auf Nadellager
Fortsetzung: Nach den schlechten Lösungen bin ich nun zu dieser übergegangen: Das Hinterrad und der Zylinder werden über den Rahmen verstellbar in der Höhe gehalten. Der schwarz-rot-schwarze Gurt führt unter dem Auspuffkrümmer hindurch, der schwarz-weiß-schwarze durch die Felge. Der gelbe Gurt sichert den schwarz-rot-schwarzen Gurt gegen Verrutschen. Denn das tat er ohne Sicherung. Und als 3tes stellte ich unter dem Variogehäuse einen Wagenheber um das asymetrische Gewicht der Motoreinheit auszugleichen. Der nach links neigende Schwerpunkt erschwert die Montage erheblich, finde ich.
Damit konnte ich die Einheit wieder montieren. Aber einfach geht anders.
Ich habe jetzt nur neue Kunststoffbuchsen in der Reserve-Schwinge verbaut und siehe da, es funktioniert einwandfrei. Es schein so, dass die Buchsen durch den ständigen Druck irgendwann doch dünner werden und dadurch das Spiel verursacht wird.
Viel Erfolg für diese Arbeiten
Gruß, Stefan
Ich habe jetzt nur neue Kunststoffbuchsen in der Reserve-Schwinge verbaut und siehe da, es funktioniert einwandfrei. Es schein so, dass die Buchsen durch den ständigen Druck irgendwann doch dünner werden und dadurch das Spiel verursacht wird.
Viel Erfolg für diese Arbeiten
Gruß, Stefan
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- Koni
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Re: Umbau der Schwingenlagerung auf Nadellager
Hallo Stefan,
das zusammenführen (verheiraten
) hat mich auch gewurmt und viel Zeit gekostet, alles andere ging aber das war nervig, ohne zweite Hand.
Das war mein Aufbau
Ich hatte auch nur die unteren Verkleidungsteile abgenommen
, war zu faul alles wieder abzubauen.
VG
Koni
das zusammenführen (verheiraten
Das war mein Aufbau
Ich hatte auch nur die unteren Verkleidungsteile abgenommen
VG
Koni
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Hexagon LXT 180 + GTX 180
Re: Umbau der Schwingenlagerung auf Nadellager
Ja Koni, dafür gehört der Konstrukteur heute noch geschlagen. Andererseits ist ja von allen Herstellern erwünscht, dass man alle Arbeiten bitte schön in der Werkstatt durchführen lässt. Ich musste diese Arbeit 2014 mal durchführen, habe aber keine Ahnung mehr, wie ich das damals geschafft habe. Und das mit viel weniger Platz als heute sowohl daneben als auch darunter.
Gruss, Stefan
Gruss, Stefan
Re: Umbau der Schwingenlagerung auf Nadellager
Zurück zum eigentlichen Thema. Zuerst Innenrohr der Schwingen gereinigt. Sollte so ausreichen.
https://www.hexagon-forum.de/download ... view&id=83
Anschließend Lagersitz gefettet.
https://www.hexagon-forum.de/download ... view&id=84
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Anschließend Lagersitz gefettet.
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Re: Umbau der Schwingenlagerung auf Nadellager
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Re: Umbau der Schwingenlagerung auf Nadellager
Zum Einpressen nutzte ich zunächst einen Bohrständer. Das Bohrfutter des Schraubers hat zufälligerweise den passenden Durchmesser, so dass das Lager etwas mehr als bündig einzupressen ist. Das erste Lager ließ sich ganz leicht einfügen. Zum vollständigen Eindrücken genügte sogar die alte Kunststoffhülse. Abfolge wie auf den Fotos.
Das 2te Lager für die andere Schwinge wollte aber überhaupt nicht rein. Deshalb drückte ich es mit einer Schraubzwinge rein. Nachdem das aber nicht genügte, wärmte ich das Außenrohr mit einer Heißluftpistole an und kam so einen Schritt weiter. Aber es fehlten immer noch 2 mm. Deshalb legte ich das Schwingenteil in die Gefriertruhe und spannte es anschließend in der Schraubzwinge vor. Dann erwärmte ich das Rohr wie vorher beschrieben und erhöhte die Druckkraft, so dass es schließlich komplett im Lagersitz anstand. Bei der Pressung mit der Schraubzwinge ließ sich das Lager immer nur ruckweise einpressen. Ob alles passt, kann ich erst feststellen, wenn ich die Schwinge eingebaut habe.
https://www.hexagon-forum.de/download ... view&id=89
https://www.hexagon-forum.de/download ... view&id=88
https://www.hexagon-forum.de/download ... view&id=87
Das 2te Lager für die andere Schwinge wollte aber überhaupt nicht rein. Deshalb drückte ich es mit einer Schraubzwinge rein. Nachdem das aber nicht genügte, wärmte ich das Außenrohr mit einer Heißluftpistole an und kam so einen Schritt weiter. Aber es fehlten immer noch 2 mm. Deshalb legte ich das Schwingenteil in die Gefriertruhe und spannte es anschließend in der Schraubzwinge vor. Dann erwärmte ich das Rohr wie vorher beschrieben und erhöhte die Druckkraft, so dass es schließlich komplett im Lagersitz anstand. Bei der Pressung mit der Schraubzwinge ließ sich das Lager immer nur ruckweise einpressen. Ob alles passt, kann ich erst feststellen, wenn ich die Schwinge eingebaut habe.
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